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Priorisierung ist nicht dein Problem. Ausrichtung schon.

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Du kennst die Eisenhower-Matrix. Vermutlich hast du auch mindestens ein Zeitmanagement-Tool. Morgens planst du, abends checkst du ab. Der Kalender ist prall. Und trotzdem sitzt du manchmal am Ende des Tages da und fragst dich: Wofür mache ich das eigentlich alles? Das ist kein Zeitmangel. Das ist ein Ausrichtungsproblem.

Effizienz und Effektivität – ein Unterschied, der alles verändert

Noch nie war es schwieriger, klar zu unterscheiden, wo die eigene Energie wirklich wirkt – und wo sie nur beschäftigt. Wer das nicht unterscheiden kann, optimiert am falschen Flughafen.

Der falsche Flughafen

Als Pilot kannst du eine perfekte Landung hinlegen – sauber, präzise, technisch einwandfrei. Und dann stellt sich heraus, es war der falsche Flughafen. Es gibt nichts Unwirksameres, als etwas mit größter Effizienz zu tun, was nie hätte getan werden sollen. Das Purpose-Portfolio setzt genau hier an. Es hilft dir, deinen Alltag in vier Felder aufzuteilen – nicht nach Dringlichkeit, sondern nach Relevanz für das, was du wirklich willst.

Matchbälle: Wenige, aber entscheidend

Die Matchbälle sind die Bereiche, die entscheidend sind für deinen Lebenserfolg – und die du bereits mit hoher Qualität spielst. Wenige. Wirklich wenige. Stephen Covey hat das auf den Punkt gebracht: Wer zehn Top-Prioritäten hat, hat seine Hausaufgaben noch nicht gemacht. Hier gilt: weiter Vollgas geben – und gleichzeitig fragen, was es braucht, damit das langfristig auch trägt.

Satzbälle: Wo Wachstum wirklich wartet

Die Satzbälle sind das eigentlich Entscheidende. Das sind Handlungsfelder, die für deinen Erfolg wichtig wären – die du aber noch nicht mit der Qualität bearbeitest, die sie verdienen. Klassische Satzbälle: Mitarbeiterentwicklung, Delegation, Strategiearbeit. Aber auch Regeneration. Und Beziehungspflege, bevor es nötig wird. Das sind die Bereiche, aus denen du rauswachsen musst – und für die du erst Kapazität brauchst.

Liebhabereien: Wo du loslassen kannst

Wo kommt diese Kapazität her? Aus den Liebhabereien. Das sind Dinge, die du im Moment noch zu gut machst. Zu viel Zeit, zu viel Anspruch, zu viel Aufmerksamkeit – für Felder, bei denen 80 Prozent längst reichen würden. Als ich noch im Reihenhaus lebte und kurz vor dem Burnout war, habe ich irgendwann aufgehört, den schönsten Rasen der Nachbarschaft haben zu wollen. Ich habe den Rasen einfach wachsen lassen. Das klingt trivial. Aber der Effekt war spürbar – weil Perfektionismus Energie kostet, auch da, wo ihn niemand braucht.

Zeitfresser: Ehrlich hinschauen

Und dann sind da noch die Zeitfresser – Aktivitäten, die weder relevant für deinen Lebenserfolg sind, noch von dir mit besonderer Qualität erledigt werden. Die Frage ist nicht, ob du sie kennst. Die Frage ist, ob du bereit bist, sie wirklich loszulassen.

Die Regnose als Startpunkt

Fang mit der Regnose an: Beame dich gedanklich in den Zustand, der dir aus tiefstem Herzen vorschwebt – und frag dich: Wer will ich gewesen sein? Zehn Minuten, Stift auf Papier, kein Innehalten. Aus dieser Antwort ergeben sich deine zehn wichtigsten Handlungsfelder. Die trägst du in eine Matrix ein – bewertet nach Relevanz für deinen Lebenserfolg und nach der Qualität, mit der du sie heute schon bearbeitest. Das Ergebnis ist keine perfekte Strategie. Es ist eine ehrliche Landkarte. Und die schaust du dir einmal die Woche kurz an: Was sind gerade meine Matchbälle? Wo muss ich aus der Komfortzone raus? Wo kann ich bewusst weniger machen? Bill Gates hat das als CEO bei Microsoft jedes Jahr so gehalten: mindestens eine Woche, komplett offline, nur mit seiner strategischen Ausrichtung. Nicht als Luxus. Als Voraussetzung.

Tiefer einsteigen – das E-Book zur Kraft der Intention

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen willst – Umgang mit Zeitfressern, konkrete Umsetzung im Alltag, die vollständige Methodik – dann schicke mir eine Email an info@light-creators.com, dann schicke ich dir mein kostenloses E-Book “Die Kraft der Intention”.